2021 I Basel



Wunschgarten I 2025 I Basel



Wunchgarten I 2019 I Basel



Methode

IPeks Projekte sind inklusiv, ökologisch nachhaltig, gendersensibel und partizipativ.
Während ihrer wöchentlichen Arbeit als Sozialarbeiter*in entwickelte IPek eine eigene Methode, Communities mithilfe kreativer Werkzeuge zu gestalten.
Diese Methode basiert auf den folgenden zehn Säulen:

1. Aufsuchen für Balance
Die Zielgruppe wird an Orten aufgesucht und angesprochen, an denen sie sich zuhause oder wohlfühlt. Dadurch befinden sich die Personen, die den Workshop gestalten automatisch in einer Gastposition, was die Beziehung zur Zielgruppe ausgleicht.

2. Gemeinsames Ziel für den Austausch
Aktivitätsbasierte Gruppen bieten optimale Bedingungen, um Menschen aus verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen zusammenzubringen. Wenn es ein gemeinsames Ziel oder eine gemeinsame Aktivität gibt, entsteht ein Austausch von Wissen ganz von selbst.

3. Design und Handwerk für Empowerment 
In temporären Gruppen, die sich um eine Designaktivität bilden, erhalten die Teilnehmenden je nach Fähigkeiten und den Bedürfnissen der Gruppe verschiedene Rollen. Das hat grosses Potenzial, neue Perspektiven zu eröffnen und Empowerment zu üben.

4. Ganze Prozesse für ein Verantwortungsgefühl
Wer in den gesamten Prozess einer Aktivität einbezogen wird, übernimmt eher Verantwortung für den Ort und die eigene Zeit dort. Der gemeinsame Aufbau und Abbau der Umgebung stärkt das Zugehörigkeitsgefühl und das Verantwortungsbewusstsein.

5. Einladendes Design und flexible Stabilität
Ein einladender Prozess und eine flexible Umgebung ermöglichen es den Teilnehmenden, diese nach ihren eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Gleichzeitig bieten bewährte Elemente Stabilität und praktische Struktur.

6. Klare Regeln und respektierte Grenzen
Gegebene Regeln werden klar erklärt und nachvollziehbar begründet. Zusätzliche Richtlinien, die für ein sicheres und respektvolles Umfeld notwendig sind – wie beispielsweise das Wahrnehmen und Respektieren der Grenzen anderer – werden besprochen und berücksichtigt. Dies ist essenziell für eine unterstützende und kooperative Gruppenarbeit.

7. Kreative Aktivität – kreative Kommunikation
Kreatives Arbeiten mit den Händen wirkt sich oft auch auf den Raum und die Kommunikation aus. Ein gemeinsames Ziel fördert den Austausch und der kreative Einsatz von Körpersprache und Humor überwindet (Sprach-)Barrieren.

8. Kreativität nutzen, um Fehler in Serendipität umzuwandeln
Temporäre Gruppen bieten ideale Bedingungen, um den Umgang mit Fehlern neu zu lernen. Ein kreatives Mindset kann einen Arbeitsfluss, der durch Missverständnisse oder Fehler gestört scheint, in ein spielerisches und Serendipitäts-Erlebnis verwandeln.

9. Von- und miteinander lernen
Auch wenn die Personen, die den Workshop gestalten, in vielen Kompetenzen, die während der Aktivitäten eingesetzt werden, Vorteile haben, entstehen immer neue Muster, Methoden und Tricks spontan. Das Aufzeigen dieser ermöglicht ein „von- und miteinander Lernen“ und befähigt die Teilnehmenden, ihre kreative Freiheit zu nutzen, um Prozesse und Ergebnisse mitzugestalten.

10. Ergebnisse neu formulieren, um Kreativität zu bewahren
Während der Aktivitäten erleben die Teilnehmenden die Freude an etwas, das sich ständig verändert. Um diesen kreativen Flow auch nach der Veranstaltung zu unterstützen, werden Resultate als eine besondere Phase behandelt. Sie können eine Zeit lang unverändert bleiben, werden aber durch Veränderungen in ihrer Umgebung ständig neu interpretiert.

Haben Sie Fragen dazu, ob die Methode von IPek an die Aktivitäten Ihrer Gemeinschaft angepasst werden kann? Kontaktieren Sie IPek hier

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