social.IPek

Über

Wunschgarten I Zukunftstag I 2025 I Basel
Statement

Der philosophische Hintergrund dieser kreativen Vielfalt bleibt derselbe – unabhängig davon, wo IPek arbeitet und wie das Ergebnis ihrer sozialen Designaktivitäten aussieht.

SHARE
Es geht darum, unsere Privilegien und unser Wissen mit denjenigen zu teilen, die sich in anderen Lebensbereichen auskennen. Ob es ein künstlerisches Privileg ist, die Erlaubnis zu erhalten, Flächen im öffentlichen Raum zu bemalen, oder das grafische Wissen, wie ein Ausmalplakat gezeichnet sein kann – diese Möglichkeiten mit Menschen zu teilen, die normalerweise nicht in Designprozesse eingebunden sind, macht einen grossen Unterschied.

LOKAL
Lokales Handeln ist der Schlüssel. Nur durch die Beteiligung lokaler Akteur*innen kann vermieden werden, dass ein Projekt invasiv wird. Das gilt für jede Situation – unabhängig davon, ob es sich um einen öffentlichen Raum im Stadtteil, in dem wir wohnen, oder um ein Gemeindezentrum in einer fremden Stadt handelt. Die Einbindung der Menschen vor Ort in die Aktivitäten, die Verwendung lokaler Materialien für die Workshops und die Auseinandersetzung mit globalen Themen aus lokaler Sicht sollten im Mittelpunkt jeder (gemeinschaftsbasierten) Aktivität stehen.

ZÄMÄ
Inklusion bedeutet, Räume und Prozesse so zu gestalten, dass die Teilnehmenden von Anfang an willkommen sind. Es geht um die Frage, wer den Tisch gedeckt hat – und nicht nur darum, wer eingeladen ist, sich an den Tisch zu setzen. Wenn die Menschen mitbestimmen, wie Partizipation aussieht, werden Räume für alle zugänglicher, sinnvoller und freudiger.

SPASS
Arbeit wird in unserer Gesellschaft überbewertet. Deshalb gilt Spass oft als kindisch und wird meist nur mit Familienaktivitäten verbunden. Gemeinsam Spass zu haben – vor allem mit unbekannten Menschen im öffentlichen Raum – ist in heutigen europäischen Städten selten. Es ist auch unsere Verantwortung, diese Entwicklung zu verändern. Ein guter Weg dafür ist, dass wir uns im öffentlichen Raum zu Hause fühlen.